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Bombacs Meisterklasse verhilft Slowenien zum vierten Sieg in Folge

Ball, Handball, Training, Goal, Hall, Halgulv

Innenverteidiger Dean Bombac hatte ein fehlerfreies Spiel, denn Slowenien gewann bei der EHF EURO 2020 das vierte Spiel in Folge gegen Island.

Zum ersten Mal überhaupt hat Slowenien bei der EHF EURO vier Spiele in Folge gewonnen, nachdem es sich mit 30:27 gegen Island durchgesetzt hat.

Die Slowenen entwickeln sich dank ihrer hervorragenden Defensivleistung und ihrer überraschenden Siege in Spielen, die ihre Gegner überraschen, vom Dunkeln zum Medaillenfavoriten.

Die beste slowenische Siegesserie aller Zeiten wurde bei der EHF EURO 2006 erzielt, als man in der Vorrunde alle drei Spiele gewann, die nächsten drei aber in der Hauptrunde verlor.

Dean Bombac erhielt die Grundfos Player of the Match-Auszeichnung, nachdem er neun Tore erzielt, 10 weitere assistiert und zwei Bälle in der Verteidigung gestohlen hatte.

Auch Torwart Klemen Ferlin hatte ein hervorragendes Spiel, der 15 Schüsse für 38 Prozent Effizienz einsparte

Slowenien wird am Sonntag gegen Ungarn antreten, während Island auf Portugal trifft.

GRUPPE II

Slowenien gegen Island 30:27 (15:14)

Sloweniens Sieg bedeutet nicht nur, dass sie bei der EHF EURO zum ersten Mal überhaupt eine Siegesserie von vier Spielen hingelegt haben, sondern auch, dass die Mannschaft von Ljubomir Vranjes für das Finalwochenende in Stockholm einen Platz in Aussicht hat.

Das Spiel hätte für Slowenien nicht besser beginnen können, denn nach 12 Minuten ging man nach einem 5:0-Lauf, der Island acht Minuten und 36 Sekunden lang am Torerfolg hinderte, mit 7:2 in Führung.

Der Hauptgrund für den slowenischen Aufschwung war sicherlich Dean Bombac, denn der kreative Spielmacher hat sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung alles getan. Er erzielte zwei Tore, assistierte bei zwei weiteren Toren und sorgte mit zwei Steals für unaufhaltsam schnelle Pausen, die von Blaz Janc umgesetzt wurden.

Alles schaute nach Island, das trotz eines frühen Timeout von Gudmundur Gundmundsson nicht seinen Groove finden konnte.

Doch dann brüllte Island zurück.

Mit einem eigenen 4:0 Lauf zum 9:9 Gleichstand gingen sie zum ersten Mal nach 24 Minuten mit 12:11 in Führung, wobei die Abwehr den Druck noch verstärkte.

Torwart Viktor Gisli Halmgrimsson war entscheidend für den Lauf. Der junge Schütze der zweiten Wahl war in hervorragender Form und rettete im Spiel gegen Slowenien drei von sechs Elfmetern, um sein Turnier auf fünf zu verkürzen – eine Gesamteffizienzquote von 56 Prozent bei den Elfmetern.